Dr. Martin Nebel

Mykorrhiza bei Leber- und Hornmoosen.

Gemeinsam mit Ingrid Kottke und Franz Oberwinkler (Universität Tübingen) werden Morphologie und Ultrastruktur der Symbiosepartneruntersucht und die beteiligten Pilze mit molekularen Methoden identifiziert. Die Untersuchungen zur Funktion undentwicklungsgeschichtlichen Bedeutung der Mykorrhiza bei Lebermoosen finden in Mitteleuropa und in den Tropen Südamerikas als Teil des Projektes 'Funktionalität in einem tropischen Bergregenwald Südecuadors: Diversität, dynamische Prozesse und Nutzungspotentiale unter ökosystemaren Gesichtspunkten' statt. Die Untersuchungen in Südamerika werden von der DFG (FOR 402) gefördert. Förderzeitraum bis Januar 2007.

Symphyogyna-u-Pilz: links: Symphyogyna brongniartii, ein südamerikanisches Lebermoos. rechts: Symbiosepilz in Symphyogyna mit junger Spore.
Symphyogyna-u-Pilz: links: Symphyogyna brongniartii, ein südamerikanisches Lebermoos. rechts: Symbiosepilz in Symphyogyna mit junger Spore.

Bedeutung der Mykorrhiza bei der Entstehung von

Zusammen mit Ingrid Kottke (Universität Tübingen) werden Pilzsymbiosen bei den Pallaviciniaceae, einer basalen Gruppe der Lebermoose untersucht.

Jensenia-u-Pilz: links: Jensenia erythropus, einsüdamerikanisches Lebermoos, rechts: Baumartig verzweigter Pilzfaden im Rhizom von Jensenia.
Jensenia-u-Pilz: links: Jensenia erythropus, einsüdamerikanisches Lebermoos, rechts: Baumartig verzweigter Pilzfaden im Rhizom von Jensenia.

Bioindikation mit Moosen - Auswirkungen von Klimawechsel und

Passives Biomonitoring auf ausgewählten Testflächen inBuchenwäldern zusammen mit Michael Sauer und Jürgen Waizel(Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg). Mit finanziellerUnterstützung der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg.Langzeitversuch seit 1989, die 4. Wiederholung der Aufnahmen istfür 2006 vorgesehen.

Antitrichia-u-Sauer: Das Hängemoos (Antitrichia curtipendula)reagiert empfindlich auf Schadstoffe. M. Sauer beim Aufnehmen einerProbefläche.
Antitrichia-u-Sauer: Das Hängemoos (Antitrichia curtipendula)reagiert empfindlich auf Schadstoffe. M. Sauer beim Aufnehmen einerProbefläche.

Vorbild Natur - Impulse für neue Organisationsstrukturen in

In Kooperation mit Klaus Götz (Universität Koblenz-Landau,Zentrum für Human Ressource Management) wird untersucht, obOrganisationsprinzipien der Natur als Metaphern für eineOptimierung von Organisationsabläufen dienen können.

Vorbild
Vorbild

Abgeschlossene Projekte

Die Moose Baden-Württembergs als Herausgeber und Mitautor in enger Zusammenarbeit mit Georg Philippi und Adam Hölzer (Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe).

Arbeiten im Rahmen des Projektes:

Abfassung von Texten zu jeder Art mit Morphologie; Ökologie; Verbreitung; Bestand, Gefährdung und Schutz unter Auswertung der Literatur und aller zugänglichen Unterlagen.

Kritische Durchsicht aller verfügbaren Belege.

Geländearbeiten für die Vervollständigung der Kartierung.

Untersuchungen zur Ökologie und Soziologie, Klärung von Gefährdungsursachen.

Bioindikation: Auflistung aller Epiphyten und Wassermoose abgestuft nach Empfindlichkeit. Moose als Indikatoren für Klimaveränderungen.

Band 1 (2000) enthält einen allgemeinen Teil sowie die Klaffmoose und die gipfelfrüchtigen Laubmoose

Band 2 (2001) enthält die gipfelfrüchtigen Laubmoose Teil II und die seitenfrüchtigen Laubmoose.

Band 3 behandel die Torf-, Leber- und Hornmoose und ist im September 2005 erschienen. Damit ist das Werk vollständig. Band 3 enthält außer dem speziellen Teil eine Übersicht über die Klassifikation, Bestimmungsschlüssel zu den Großgruppen, Familien und Gattungen, ein Glossar, das Literaturverzeichnis und ein Gesamtregister der Familien und Gattungen.Das Projekt wurde vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg finanziell unterstützt.

Racomitrium-u-Verbreitung: Zottiges Haarmützenmoos (Racomitrium
lanuginosum). Verbreitung von Racomitrium lanuginosum in
Baden-Württemberg.
Racomitrium-u-Verbreitung: Zottiges Haarmützenmoos (Racomitrium lanuginosum). Verbreitung von Racomitrium lanuginosum in Baden-Württemberg.
Thuidium-u-Verbreitung: Tannenmoos (Thuidium abietinum). Verbreitung von
Thuidium abietinum in Baden-Württemberg.
Thuidium-u-Verbreitung: Tannenmoos (Thuidium abietinum). Verbreitung von Thuidium abietinum in Baden-Württemberg.
Mania-u-Verbreitung: Wohlriechendes Grimaldimoos (Mannia fragrans).
Verbreitung von Mannia fragrans in Baden-Württemberg
Mania-u-Verbreitung: Wohlriechendes Grimaldimoos (Mannia fragrans). Verbreitung von Mannia fragrans in Baden-Württemberg

Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs - Band 1.

Bearbeitung folgender Pflanzenfamilien: Pinaceae, Taxaceae,Cupressaceae, Aristolochiaceae, Ceratophyllaceae, Nymphaeaceae,Berberidaceae, Ranunculaceae, Papaveraceae, Betulaceae, Fagaceae. 1983-1987


Naturerlebnis Stuttgarter Weinberge

Erarbeitung einer Konzeption zur Renaturierung und zum Schutzder Weinbergflora.


Die Broschüre 'Wildpflanzen der Weinberge - Zielarten für den

stellt die wichtigsten Wildpflanzenarten vor. Das Projekt wurdevon der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg unterstützt.2001-2002.

Weinberge
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